Im Jahre 1928 fanden sich in Humes einige Männer zusammen um einen Ringerverein
zu gründen. Zuvor hatten schon einige Humeser und zwar Ambrosius
Schmidt, August König, Josef Holzer, Rudolf Lang, Nikolaus
Eisenbart, Wilhelm Lambert und Johann Neu in Eppelborn den Kraftsport gepflegt.
Als erster Vorsitzender und Initiator der ganzen Sache ging das Mitglied
Christian Barrois hervor, der bis zu seinem Tode Mitglied des Vereins war. Als
Schriftfürer wurde in der Versammlung Nikolaus Cochem gewählt.
Gleich nach der Gründung wurde, da ja erfahrene Ringer zur Verfügung
standen, der aktive Sportbetrieb begonnen. Die erste Matte wurde von der in
Eiweiler ansässigen GROßWALD BRAUEREI gestiftet. Die Mannschaft
startete zu der Zeit in der A-Klasse. Aus diesen Anfängen wuchs schnell eine
starke Sportgemeinschaft. So wurde der Verein schon 1930 mit der Ausrichtung
des Kreisjugendfestes beauftragt, welches er mit voller Zufriedenheit der
Humeser und Kreiswarte austrug.
Im Jahre 1934 entschloß sich der Verein auf dem Anwesen von Mathias Bost
ein Ringerfest zu veranstalten. Diese gelungene Veranstaltung brachte dem
bisher bescheidenen Verein einen erhebichen Mitgliederzuwachs.
Im selben Jahr fuhr die Mannschaft nach Waldböckelheim. Die freundschaftlichen Kontakte
zum dortigen Ringerverein wurden bis heute aufrechterhalten.
Ende 1943 wurde der vorläufig letzte Kampf ausgetragen. Durch die Auswirkungen
des Krieges kam auch in Humes der gesamte Sportbetrieb zum Erliegen.
Nach dem Kriege war durch die damalige Regierung der Kraftsport bis
1947 verboten. Am 5. März 1948 wurde unter dem 1. Vorsitzenden Nikolaus
Eisenbart wieder der erste Kampf ausgetragen. Im selben Jahr fanden auch
wieder die ersten Meisterschaften statt, wobei der aktive Willi Naumann den
ersten Platz errang. 1949 richtete der Verein ein Mannschaftspokalturnier im
Garten der Witwe Simmet aus.
1950 endlich konnte die 1. Mannschaft mit den aktiven Mathias Rink, Bernhard
Hissler, August König, Alois Schug, Adolf Leinenbach, Hugo Lambert, Willi
Naumann und Johann Deviscour die erste Meisterschaft in der C-Klasse erringen.
Bis 1956 startete die 1. Mannschaft mit wechselnden Erfolgen in der B-Klasse.
Im Jahre 1957 stieß Sportkamerad Otto Bonner (derzeit 2. Deutscher
Meister) in unsere Staffel.
Damit war dem Verein sowie der Mannschaft eine gute Verstärkung gelungen.
Im Jahre 1955 errang unser aktives Mitglied Alois Mohr den Saarlandmeister
der Jugend, der Junioren un der Aktiven und belegte im gleichen Jahr bei den
Deutschen Meisterschaften in Leipzig den 3. Platz. 1956 rückte unsere Mannschaft
als zweite der B-Klasse in die A-Klasse auf. Mit den Aktiven Alois
Hellbrück, Mathias Rink, Gerhard Fries, Rchard Schmitt, Otto Bonner, Gilbert
Jäckel, Alois Mohr, Bernhard Ziegler und Manfred Jakob konnten wir uns bis
1963 in der höchsten saarländichen Ringerklasse halten.
1963 mußte unsere Mannschaft in die B-Klasse und ein Jahr später, nach Aufgabe
mehrerer Ringer sogar in die C-Klasse absteigen
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